04.03.19 – BMG

In der 18ten Folge von #FragSpahn äußert sich der Bundesgesundheitsminister zum Thema Pflegekammer.

Das Dialog-Format “Frag Spahn” hat in den letzten Monaten im Gesundheitsministerium Einzug gehalten. Für die Videos trifft sich Jens Spahn regelmäßig mit verschiedenen Fachkräften aus dem Gesundheitswesen, diskutiert aktuelle Themen und gibt auch persönliche Stellungnahmen ab (alle Folgen hier).

In der aktuellen Folge geht es um das Thema Pflegekammern.

Das Video startet mit der Frage, inwiefern sich Jens Spahn als Vermittler in der aktuellen Debatte zur Pflegekammer in Niedersachsen sieht. Dieser Frage weicht der Gesundheitsminister gezielt aus.

1) Er betont aber, dass er die Debatte regelmäßig und mit teilweise ausgeprägter Verwunderung verfolge. Ihm nach sei eine Pflegekammer in der Sache richtig. Solche Institutionen brauche es laut Spahn, um einen Beruf weiterentwickeln zu können, der Pflege ein besseres Standing geben zu können, den Beruf aufzuwerten und die Wahrnehmung für den Beruf zu verbessern.

2) Spahn äußert klar, dass er sich eine zufriedenstellende Lösung für alle in der aktuellen Debatte (Niedersachsen) wünscht. Eine Pflegekammer, die gegen die Mehrheit der Pflegenden arbeitet, sei ihm nach nicht tragbar.

3) Auch betont er gen Ende, dass die Kammern wichtig seien für die Entwicklung des Berufsbildes. Zudem sei diese wichtig, um auch der Politik gegenüber auftreten zu können, ein Sprachrohr zu haben. Und gerade deswegen ist es, laut Spahn, wichtig, dass alle Pflegenden Mitglied in einer Kammer sind. Hierfür muss aber die Akzeptanz unter Pflegenden geschaffen werden.

Die Pflegekammer wird, so Spahn, den Unterschied machen können.

 

 

 

Quelle 1, Zugriff am 04.03.19, 18:45 Uhr
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2019/fragspahn-altepflege-teil-3.html

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